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Mittwoch, 30. März 2016

Sennelierblaue Begegnungen































Papier, Wasser, dazu die "Encres Sennelier"...und sehen was sich zeigt.

Kleiner Gruß aus der Anmuts-Pause....und wieder eingetaucht.

Mittwoch, 23. März 2016

Friedrich Schiller und der Gürtel der Anmut





  "...Anmut ist die Schönheit der Gestalt unter dem Einfluss der Freiheit;
 die Schönheit derjenigen Erscheinungen, die die Person bestimmt."

...schrieb Friedrich Schiller

Und entdeckt habe ich Auszüge seines Textes in dem kleinen, fein von Franziska Neubert illustrierten Büchlein der "Petit Four" Reihe der Büchergilde.

Für mich hat Anmut etwas mit Hingabe zu tun, mit bei-sich-bleiben-können, versunken in eine Tätigkeit, beseelt vom Moment. Mit Freiheit und Losgelöstheit. Mit Bewegungen, die nichts als Bewegungen sind und Tätigkeiten, nichts als dies. Bei sich sein und mit dem was gerade ist und wer da gerade ist. Das ist Anmut.
Wie nah ist Anmut an Demut?
Und was hat es mit dem Gürtel auf sich?
Schiller schreibt , in der griechischen Fabel hat die Göttin der Schönheit einen Gürtel , der 
"die Kraft besitzt, dem, der ihn trägt, Anmut zu verleihen (...)"
"Alle Anmut ist schön, (...) aber nicht alles Schöne ist Anmut" (...)

"Mama, machst Du Modenschau?"
" Nein, mein Kind, das ist Philosophie...."

Diese Woche habe ich den ultimativen Gürtel-Anmut-Check gemacht!
Und nun übe ich.
Erst mal in einer Osterpause und dann...mal sehen...

Bis bald!

Dienstag, 22. März 2016

Überall


...ist Allerorts. Und meine Gedanken eben dort. Und dort und dort. In alle Himmelsrichtungen.

Am Morgen noch freute ich mich über die ersten Kirschblüten der Zweige, die ich von einer guten Freundin bekam.


Am heutigen Abend überlegte ich dann, wie erkläre ich meinem Kind diese Welt nach all den Ereignissen dieser Woche?

 " Du weisst doch noch, was ich damals gesagt habe (...) Dass nämlich das Leben hier im Kirschtal leicht und einfach ist. So ist es gewesen und so könnte es immer noch sein, aber ganz so ist es nicht mehr. denn wenn das Leben drüben in dem anderen Tal so schwer und bedrückend geworden ist, dann wird es auch hier im Kirschtal schwer, verstehst Du?" (Die Brüder Löwenherz, S. 51)

Das Leben in den anderen Tälern ist schon länger schwer geworden...und dennoch: zum Glück gibt es diese kleinen weißen, der Schwere trotzenden, und dennoch zarten Kirschblüten! Denn jedes Kind hat doch ein Recht auf Frühling....wo und wie auch immer auf der Welt....zumindest das.

First cherry blossom today.
Bad news around, the whole week.
How should I explain the world to my child...
Decided that every child should have the right to grow, the right to spring...everywhere. 


Sonntag, 20. März 2016

Ein Holz




"Kunst ist nicht Erfindung, sondern Findung: ein Entdecken dessen, was irgendwo bereits vorhanden ist;
ein Wecken von etwas, das noch schläft;
ein Lauschen auf etwas, das sich äußern möchte."

Schreibt Margrit Irgang über Kunst und über Zen. ( Margrit Irgang, Wunderbare Unvollkommenheit; Herder 2010; S 53)

Ein Holz habe ich gefunden. 
Eine Ahnung bereits bekommen. 
Und dennoch: alles hat seine Zeit. 
Ich lausche noch...möglicherweise noch sehr lange.

Nachträglich hier verlinkt

Freitag, 18. März 2016

Ein Bündel Licht


























...und ungezählt hastige Schritte auf und ab, die es nicht bemerkten.
  Darüber stolpern konnte man nicht, sonst hätte es sicher Beschwerden gegeben.
  Daran hängenbleiben war auch nicht möglich....
  Alles was man brauchte um es zu bemerken waren Zeit und Raum.

Mittwoch, 16. März 2016

Aus dem Nichts heraus....


























...wurden wir Besitzer einer kleinen, feinen, verwaisten Schreibmaschine!

Montag, 14. März 2016

Als es soweit war...


























...und wir zum ersten Mal zusammen nach Hause kamen, hatten die Bäume beschlossen die Knospen zu öffnen.
Hatte die Sonne beschlossen, die Erde zu wecken.
Hatte die Luft bald darauf beschlossen uns mit ihren Gerüchen nach Wachsen und Werden nach Draußen zu locken.
Haben die Amseln dir ihr Märzenlied gesungen.

Eine zauberhafte Zeit. Jedes Jahr wieder.Ein inniggeliebtes Kind.

Sonntag, 13. März 2016

Electric Ladyland- Michaela Melián










*klick*....mein neues Alltagspausendomizil....

Was auf den Bildern fehlt: die Größe des Raumes und die Klänge in den schaukelnden Sesseln und um sie herum. Es ist eigentlich wie mit dem Begriff "Ausstellung", denn Klänge und Weite kann man schwer aufstellen. Ich finde es ist mehr eine Erfahrung...besser noch eine Erschwingung, Erwiegung, Erlauschung....

Samstag, 12. März 2016

12 von 12


Der Tag begann früh....Handwerker sollten schon morgens kommen...

...aber eigentlich begann der Tag schon, als er erst mal spät oder eben früh endete. Ein Abend bei Freunden, mit gutem Essen, vielen Worten und wie ihr am Schatten auf dem Kühlschrank sehen könnt inklusive gutem Traubensaft...;-)


























...viel zu früh wach, der Rest der Familie schlafend, ein wenig Strickwerk....geburtstagsbunt....

...ein paar Seiten der "Brandungswelle" von Claudie Gallay...noch schleichen in der Geschichte alle
                                                                     umeinander....


























.... ein kuscheliges Kind....

























....beim Erledigen der samstäglichen Pflichten gehört: "L´écume des jours" von Boris Vian ( France Culture).
           und mich erinnert, dass es vor langer, langer Zeit eines meiner liebsten Bücher war....


























...ein Pfannkuchenberg, der gut ankam.....

























...Zeitreise gemacht....


























...gemeinsam ein- und umgetopft....

 ...im Hintergrund lief Fussball...und der Fensterbankgärtner musste gelegentlich mitfiebernd aufspringen...


























...vom Gärtnern zum Basteln....

...ein schöner Tag, dieser 12. März.... Gute Nacht!

12 von 12 gibts als großes Sammelsurium hier ( klick)

Donnerstag, 10. März 2016

Betonpoesie























































Vertragen sich Zement und Poetik?
Wo hat das Grau seinen Platz in der Romantik?
Was, wenn Seifenblasen (oder Träume)nicht platzen wollen?
Werden Träume schöner, wenn man sie mit Grau umgibt?
Ehrt ein Schuttplatz eine Liebeserklärung im Besonderen?
Wer spuckt Herzen auf den Gehweg?

Fragen über Fragen....