Samstag, 14. November 2015
Freitag, 13. November 2015
Mittwoch, 11. November 2015
Ursprüngliches
Vor ungefähr einer Woche habe ich meinem Sohn gezeigt, was auf der anderen Seite der Berge zu sehen ist.
Dass dies etwas sehr Ursprüngliches ist, wurde mir auf der Fahrt erst bewusst.
Und auch wie leicht es für uns heutzutage ist, mit dem Zug die Alpen zu durchqueren... Es war fantastisches Wetter und somit hatten wir eine feine Sicht auf die Höhen und Felsformationen, die Täler und Tiefen- alles in herbstlicher Farbenpracht.. Eine Reise durch archaisches Gebiet, denn das sind sie für mich, die Berge, vor allem an den Stellen, an denen wenig menschliche Zivilisation zu erkennen ist.
Und ist es nicht auch eine archaischer, also ursprünglicher Wunsch des Menschen, einmal nachzusehen wie es auf der anderen Seite des Berges so aussieht?
Es war eine besondere Fahrt und wir haben sie in Malerei gesammelt und mit nach Hause gebracht....siehe auch hier (über das Malen).
Und nicht nur das. Denn einer unserer Reisebegleiter war ein afghanischer Flüchtling, mit dem ich in englisch über alles Mögliche, und nicht zuletzt seine lange "Reise", die eine ganz andere als die unsere war, gesprochen habe. Es war eine nachdenklich stimmende, berührende und interessante Begegnung, sie hat Entfernungen noch auf eine ander Art verringert und Landkartenstücke aneinandergerückt. Wir hoffen, er ist gut bei seiner Familie in Italien angekommen. Und wir haben gelernt, wie wichtig es ist, dass Menschen miteinander sprechen.
Monatsmotto November - gesammeltes Licht, kleine Zwischenbilanz
Wert-Voll sammelte hier Monatsmottos für den November.
Mein Monatsmotto besonders für den November ist "Licht sammeln".
So kommt es, dass ich, falls gerade Zuhause, sobald die Sonne in unser Wohnzimmer auf das Sofa scheint, mich auf eben jenes zum Sonnenbaden begebe. Wie schön! Und auch draußen: stehenbleiben, Augen zu, innehalten und genießen!
Es ist ein sehr heilsames und entschleunigendes Novembermotto, da dieser November sich hier von einer ungewöhnlich sonnigen Seite zeigt...
Somit lerne ich in meiner Geschäftigkeit innezuhalten, mich zu sammeln und zu fokussieren. Bücher werden weitergelesen, Strickwerke wachsen, Sommersprossen gezüchtet und sich von der Komplexität des Alltags ausgeruht....
Montag, 9. November 2015
Projekt "Urbaner Mikrokosmos" / 11/15
Nach fast 2 Jahrzehnten in "meiner" Stadt, wurde sie mir Anfang des Jahres plötzlich zu klein.
Alles erschien mir zu bekannt und meine Wege bereits schon tausendmal entlanggeschritten. Und so verfiel ich in ein kurzzeitiges Klagen. Nach zwei Tagen hatten meine mich Umgebenden, sowie ich selbst genug davon, die Gedankenärmel wurden hochgekrempelt und ein neues Projekt war da:
Wenn die Stadt zu klein erscheint, dann verkleinere ich meinen Blick und erkunde ihren "Mikrokosmos".
Und siehe da: es half und es hilft noch immer ganz wunderbar....
Und so sah es hier heute aus. Verkleinerter Blick auf eine größere Welt.
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