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Donnerstag, 23. Juli 2020

Der Baum der Erkenntnis / Maturana und Varela

















Die Biologie zeigt uns auch, dass wir unseren kognitiven Bereich ausweiten können. 
Dazu kommt es zum Beispiel durch eine neue Erfahrung, die durch vernünftiges Denken hervorgerufen wird, durch die Begegnung mit einem Fremden als einem Gleichen oder, noch unmittelbarer, durch das Erleben einer biologischen interpersonellen Kongruenz, die uns den anderen sehen lässt und dazu führt, dass wir für sie oder für ihn 
einen Daseinsraum neben uns öffnen.

Diesen Akt nennt man auch Liebe oder, wenn wir einen weniger starken Ausdruck bevorzugen, das Annehmen einer anderen Person neben uns selbst im täglichen Leben.
( H. Maturana, F. Varela; Der Baum der Erkenntnis; S.265 ff, Fischer Verlag Frankfurt 2009)

Donnerstag, 5. September 2019

Loslassen



Die Wohnung steht Kopf und alles muss angesehen und auf Bedarf geprüft  werden. 
Nicht alles können wir behalten. Es ist einfach zu viel. 
So wie das Boot, das das großgewordene Kind einst  baute...

Sonntag, 3. März 2019

Was wird aus Erinnerungen?







"Erinnerung besteht aus einer Auswahl von Bildern;
Manche sind flüchtig,
andere unauslöschlich in unser Gehirn eingeprägt.
Jedes Bild ist wie ein Faden....jeder Faden verwoben,
um einen Teppich mit komplizierter Struktur zu erschaffen.
Und der Teppich erzählt eine Geschichte.
Und die Geschichte ist unsere Vergangenheit.
Wie andere vor mir habe ich die Gabe der Sehkraft.
Doch die Wahrheit ändert je nach Licht ihre Farbe.
Und der morgige Tag kann heller sein als das Gestern."
(Zitat aus dem Film Eve´s Bayou ( Evas Bucht), zu finden bei Peter Levine ,Kösel 2012)

Mittwoch, 30. Januar 2019

Autopoiesis




Autopoiesis bzw. Autopoiese 
(altgriech. αὐτός, "selbst", und ποιέω, "schaffen") 
ist der Prozess der Selbsterschaffung und -erhaltung eines Systems. 




"Das Sein und das Tun einer autopoietischen Einheit 
sind untrennbar, und dies bildet 
ihre spezifische Art von Organisation."

( Maturana, Der Baum der Erkenntnis)



365 Tage 

Bilder zum an *klicken* , Fortsetzung folgt...

Sonntag, 13. Januar 2019

Winterweis(s)heit









Unabhängig von meiner Conditio Humana, müsste ich Winterschlaf halten.
So schön ist die Stille des Schnees und die weiße innere Gemütlichkeit....


Dienstag, 27. November 2018

Samstag, 4. August 2018

Stadt und Resonanz - gesehen in München



"Sich zu viele Dinge vornehmen und jedermann bei allem helfen zu wollen, das heißt , sich der Gewalt der modernen Zeiten zu unterwerfen."

Thomas Merton

Sonntag, 21. Januar 2018

Salutogenese mit Beuys XI -Verweigere verantwortlich zu sein...



Tue es aus Liebe. 


" In unserer Gesellschaft haben wir das Gefühl frei zu sein. Keiner sagt uns, wie wir leben müssen, ob und wen wir heiraten müssen, was wir glauben sollen. Und doch sagen die meisten Menschen bei fast allem, was sie tun: "Ich muss" ."

( Hartmut Rosa in einem Interview der GeoCompact Nr.40, S. 44)

Gegen welches "Muss" entscheidet Ihr Euch?
Vielleicht lohnt sich eine Inventur im Sprachgebrauch?
Schmälern sich die "Müsse" wirklich, wenn man sie durch "Ich will" ersetzt?

Fragen über Fragen...

Mehr Salutogenese mit Beuys hier: 

Samstag, 20. Januar 2018

Poesie auf Stein



*Klick*




" Auf den Flügeln der Zeit
fliegt die Traurigkeit dahin."

( Jean de La Fontaine)


Nimmst Du Dir Zeit? Auch zum Traurigsein?

Sonntag, 7. Januar 2018

Vorsätzliche Tagwerkerfüllung und Lebensflexibilität




























"Die Liebe zum Leben verlangt immerzu wieder
neue Ideen,
neue Kreativität,
neue Freiheit.
Damit das Leben interessant bleibt.
Ich möchte bis an meinen letzten Tag immer wieder
in der Entwicklung bleiben und nicht stehen bleiben. (...)
Sonst ist das Leben nicht interessant genug."

( Ortrud Groen , Quelle )

Und hier gibt es ein kleines Mantra, so schön gesungen von einem lieben Menschen (*klick*).
Wer weiß, vielleicht etwas zum den Tag hindurchsummen?



Ich bin jetzt wieder hier und da. Wieviel und wie oft, mal sehen.
Neues steht an.
Tausenderlei Ideen sind aufgeblitzt. Mut ist gefragt. Risikofreude ebenso. Ungewissheiten, die Geduld einfordern. Eine gesunde Lebensplanung will dringend eingehalten werden.
Ohne das bisherige "Viel-Zu-Viel". Das Gefühl vom Heil-Sein erhalten.
Und letztlich will das Leben ganz einfach weitergelebt werden.
So geht es nicht aus, das sich ständig Wandelnde...

In diesem und im weiteren Sinne: Auf ein Neues, das unaufhörlich gestaltet werden will.
Immer wieder.Mit Altbewährtem , Neugesetztem und Wiedergefundenem.
Mit Pausen, wie auch Langsamkeit versehen und mit Zeit - die doch ohnehin da sein sollte.
Mit einer Verweigerung des Multitasking.
Ob es mir wohl gelingen wird,
die Paradoxie des nicht-existenten "geringen Zeitkontos"
wenigstens ein klein wenig aufzuheben?



Und am Anfang von Endes "Momo" findet sich folgender Vers:

Im Dunkel scheint dein Licht.
Woher, ich weiß es nicht.
Es scheint so nah und doch so fern.
Ich weiß nicht, wie du heißt.
Was immer du auch seist:
Schimmere, schimmere, kleiner Stern!

( Nach einem alten irischen Kinderlied)

Montag, 13. November 2017

Druckfrisch und bereit für die Kiste



AZ, 11. und 12.11.2017,tm




Hier *klick* alle Posts Über die Poesiekiste.

Zur Zeit überlege ich, was die Kiste den Winter über braucht. Es ist dunkler und ungemütlicher, die Menschen flanieren weniger. So ist die letzten Tage kaum etwas herausgenommen worden.
Regen und Wind zerren an den Außenplakaten und derzeit ist es zu nass für eine Außengestaltung.
Auch innen ist es etwas klamm.

Ich könnte ihr einen Winteranzug stricken, der Jahreszeit gemäß...wie wäre das?

Jeder, der mitmachen möchte darf dies gerne tun. Für Außen wie innen. Poesie oder Dekoration.
Willkommen!


Donnerstag, 9. November 2017

Denken

























Diese Woche, während einer längeren Stillemeditation, kam in mir allergrößte Begeisterung auf: 
endlich hatte ich eine passende, handwerkliche Geschenkidee,
eine Möglichkeit einen Kuchen frei von... zu backen,
eine passende Antwort, auf eine unpassende Frage,....und so vieles mehr.
Wie effektiv doch diese Gedankengänge waren!

Bis mir dann wieder auffiel, dass ich mir etwas anderes vorgenommen hatte.
Achtsam zu atmen, zu sitzen, meine Gedanken ziehen zu lassen. Das einfachste und zugleich schwerste der Welt...so kommt mir mein Denken immer wieder dazwischen.
Davongaloppierend, sammelnd, koordinierend, auflistend, resümierend. 
Was unser Geist eben so gerne tut. Und der meine auch.

Wie schaffe ich es dauerhaft mich in einem achtsamen Leben zu erproben?
Ich stelle immer wieder fest,wie schwer es ist dies aufrecht zu erhalten: 
Achtsam zu sein, achtsam zu bleiben. Abseits von ständiger Beschleunigung. 
Nicht nur in meinen kleinen selbstgemachten Kreisen,
sondern auch in den größeren Kreisen drumherum.

Wie lebt man ein entschleunigtes Leben in den größeren Strukturen?
In einer Gesellschaft, in der Stille, Schlaf und Zeit Luxus sind?

Insgeheim wissen wir alle, was es bräuchte....

"Aber dass die Gesellschaft als Ganzes sozusagen wieder sich so auf ein menschliches Maß zurückbegibt und nicht mehr verbraucht, als sie regenerieren kann, das ist natürlich ein ganz langer Prozess."
( Wolfgang Schmidbauer, Quelle )

Höre *klick* ein Interview,
das mich im noch weiteren Sinne weiterhin nachdenklich bleiben lässt...
so ziehen die Gedanken ihre Kreise, und ich kümmere mich weiterhin sorgsam um meine Achtsamkeit.



Montag, 2. Oktober 2017

Sterne, oder wohin damit ?


























Nimmst Du sie ernst Deine Träume, Deine Ideen ( auch und vor allem die Verrückten), 
Deine insgeheim und lange schon dagewesenen Wünsche? Deine Leitsterne?
Oder sortierst Du sie aus?
Unbrauchbar, weil zu unangepasst und momentan vielleicht unangemessen.
Gibt es doch in der schnellen, unüberschaubaren Welt oft keinen Raum dafür.
Achja, und dann das Problem mit der Zeit...
Und wenn Du sie noch gebrauchen könntest? Hebst Du sie für später auf?
Sammelst Du Sterne oder trennst Du sie vorbildlich, bevor Du sie verabschiedest?
Was erzählst Du Deinem Kind über die Wichtigkeit der Sterne?
   
"Sternensammelstelle", so gesehen und mich gefragt, in Schwabing.

Dienstag, 12. September 2017

Wiederkehr



Wie kommt man wieder von einer Reise, 
die vorwärts, wie auch rückwärts und vor allem nach innen, tief nach innen führte ?
Langsam....tief atmend, gesättigt, verwundert wie fragil.
In den Jackentaschen Sumpfdotterblumenporstduft, Federleichtes und Granitgestein.
So bin ich also wieder da.
Irgendwie....



















































I´m back...but not really there...this time coming-back takes a lot of time, breathing, remembering...

Samstag, 13. Mai 2017

Parc-Poésie


























" On ne peut pas trouver de poésie nulle part,
quand on n´en porte pas en soi."
(Joseph Joubert)

 

Montag, 8. Mai 2017

Nostalgie und Herzensdinge


" Wo das, was sie fühlte,
am feinsten und schmerzlichsten war,
da dachte sie: Ich werde glücklich sein."

Clarice Lispector 

Der Scherenschnitt ( mein Lebens-erster) geht zu Susannes Linksammlung Papierliebe am Montag.

About vulnerability and deepness.
Longing and rebalancing.
Sending my first paper-silhouette ever to Susannes link-collection.

Freitag, 24. März 2017

Phoenixbegegnung in Neuhausen

























" Die Legenden vom Feuervogel Phönix sind vielfältig.
Aber eine Legende besagt, dass eine Träne des Phönix unsere Wunden heilt, 
so sie darauf fällt.
Nun hat die Wissenschaft festgestellt, dass wenn wir weinen,
unser Körper umgehend ein Hormon ausstößt, das jeden Stress absolut ausbalanciert.
Sind wir am End´gar selbst die Phönixe noch,
die ihre Wunden heilen können?" 

(Georgette Dee, Drachenland)