Samstag, 11. November 2017

Freitag, 10. November 2017

Poesiekiste im Herbst



Sommerpause hat sie gehabt, die Poesiekiste.

Zum November habe ich sie mit einem neuen Außenplakat
versehen,auch das Innenleben aufgeräumt und gefüllt.
Dies ist immer wieder  mal nötig, da sie schonungslos
dem Wetter ausgesetzt ist, und dieses deutliche Spuren hinterlässt.
Man sieht ihr das treue Stehen an.
Wenn der Frühling kommt, bekommt sie einen farbenfrohen Anstrich,
notiere ich in mein Ideenbuch.

Hier *klick* erfahrt ihr mehr über das Projekt.

Die Kiste, die unbekannten Leser und ich freuen sich jederzeit um Eure Teilnahme.
Schnipselpoesie für Herbst und Winter, für jede Lebenslage, in groß, klein, bunt oder
schwarz-weiß, collagiert oder coloriert. Alles ist willkommen. Fühlt Euch frei!

Hier *klick* steht wie es geht.



Donnerstag, 9. November 2017

Denken

























Diese Woche, während einer längeren Stillemeditation, kam in mir allergrößte Begeisterung auf: 
endlich hatte ich eine passende, handwerkliche Geschenkidee,
eine Möglichkeit einen Kuchen frei von... zu backen,
eine passende Antwort, auf eine unpassende Frage,....und so vieles mehr.
Wie effektiv doch diese Gedankengänge waren!

Bis mir dann wieder auffiel, dass ich mir etwas anderes vorgenommen hatte.
Achtsam zu atmen, zu sitzen, meine Gedanken ziehen zu lassen. Das einfachste und zugleich schwerste der Welt...so kommt mir mein Denken immer wieder dazwischen.
Davongaloppierend, sammelnd, koordinierend, auflistend, resümierend. 
Was unser Geist eben so gerne tut. Und der meine auch.

Wie schaffe ich es dauerhaft mich in einem achtsamen Leben zu erproben?
Ich stelle immer wieder fest,wie schwer es ist dies aufrecht zu erhalten: 
Achtsam zu sein, achtsam zu bleiben. Abseits von ständiger Beschleunigung. 
Nicht nur in meinen kleinen selbstgemachten Kreisen,
sondern auch in den größeren Kreisen drumherum.

Wie lebt man ein entschleunigtes Leben in den größeren Strukturen?
In einer Gesellschaft, in der Stille, Schlaf und Zeit Luxus sind?

Insgeheim wissen wir alle, was es bräuchte....

"Aber dass die Gesellschaft als Ganzes sozusagen wieder sich so auf ein menschliches Maß zurückbegibt und nicht mehr verbraucht, als sie regenerieren kann, das ist natürlich ein ganz langer Prozess."
( Wolfgang Schmidbauer, Quelle )

Höre *klick* ein Interview,
das mich im noch weiteren Sinne weiterhin nachdenklich bleiben lässt...
so ziehen die Gedanken ihre Kreise, und ich kümmere mich weiterhin sorgsam um meine Achtsamkeit.



Mittwoch, 8. November 2017

Besuch im Lichtergarten II





Es gibt dort auch die dunkleren, geheimnisvolleren Ecken.
Ein kleines Wäldchen sogar...



Ich erhole mich. Von zu vielen Gedanken, vielen Ideen, weniger Zeit
und dem immerwährenden Gefühl nicht fertig zu werden.
Und übe mich im Genügen.
Im Atmen.

Montag, 6. November 2017

Poetisch durch den Monat: Novembergrau



Es gibt zwei Monate, die machen es mir schwer und der November ist der eine. Er sät Melancholie, im Sinne der Bewusstwerdung von Abschied und Vergänglichkeit. Er bietet eine Kälte, die sich nassgrau durch alle Türritzen und Wollpullovermaschen schleicht.
Er pustet Dunkelheit vor die Sonne und treibt uns in die Häuser.

Wie gut, dass es Licht gibt, das wir in uns und um uns entzüden und verbreiten können.
Und trotzige, lebensfrohe, lichterne Farben.

Und Poesie.



Dieser November

Dieser November war ein Lehrgang
Für die Farbe Grau.

Ich habe gelernt. Nie wieder
Spreche ich von Novembergrau.

Das gibt es nicht. Besonders
Das Grau des Novemberhimmels

War ziemlich farbig mit seinen
Durchmischungen von Gelb- und Silbertönen.

Einem Seminarteilnehmer schien es, als 
Seien es früher mehr Blau und Schwarz

Gewesen, die das Grau durchwirkten.
Zeichnet sich da etwas ab

Hinter dem Grauen, hinter dieser 
Grellen graugelben Farblosigkeit?-

Peter Salomon