9 Uhr 15.Straßengebrummel, Fahrradgeklapper.
Augen zu. Sonne auf die Nase.
Die auditive Unterschiedlichkeit von linearen und kurvigen Fahrtwegen.
Krähenruf. Amselgezwitscher. Sohlengeklapper.
Die Relativität von Zeit und Raum und die Frage, ob Ruhe allein schon für Weite sorgen kann.
Der Amselgesang rückt näher heran.Die Sonne tut es ihm gleich.
Ein schlendernder Mann grüßt.
Nachdenken über Freiheit und ob diese wohl automatisch mit Weite verknüpft ist.
Eilender Mann, eindrücklich und erwartungsvoll nickend.
Sind Freiheit und Weite das, was sich zwischen den Motorengeräuschen findet?
Angenommen, Zeit ist ein Geschenk, wie packt man es aus?
Der Platz in der Mitte erscheint ebenso "unausgepackt". Keiner da.
Alle drumherum.
Schlendernder Mann auf dem Rückweg, zwinkernd...
Wo war ich? Also hier, am Platz, unausgepackt, weil noch schattig.
Die in alle Richtungen vorbeigehenden Menschen wählen ganz klar die Sonnenseiten.
Wären die Radfahrer frei, sie täten es wohl ebenso.
Wo bliebe dann der Raum?
Tee getrunken, zurückgezwinkert, gegangen.