Samstag, 5. Dezember 2015

Kunst und Resonanz: "Melangie" / Bettina Hutschek


Kunstwerke aus besuchten Ausstellungen, die in mir nachklingen, etwas auslösen, mich berührt oder irritiert haben und dies immer noch tun. Die sich dann verformen und mir in meinem Tun wieder begegnen.


Im Sommer 2014 besuchte ich eine kleine Ausstellung in Berlin-Neukölln.
Sie trug den Namen "Es werde Licht- Künstlerische Projekte zu Schöpfungsmythen und dem Ursprung des Lebens" und war zu sehen in der Galerie im Körnerpark.

Und dann war da dieser Film der Künstlerin Bettina Hutschek.Ein poetisches Oeuvre in utopisch konstruktivistischer Manier.So feinsinnig und Gedanken anstoßend. In der Ausstellungsbroschüre gibt es folgende Beschreibung:
"Bettina Hutscheks Essayfilm „Melangie“ schließlich ist eine poetische Utopie über ein fremdes Volk, das sich nicht über Sexualität vermehrt, sondern über ein komplexes System, für das verdrängte Erinnerungen von besonderer Bedeutung sind."
Ungefähr fünf mal habe ich ihn  mir an diesem Tag angesehen. Zunächst alleine, dann mit Freundin A., auf die ich gewartet hatte.


Und seither ist mein Wortschatz um ein Wort vergrößert: Melangie.

" Melangie ist eine Trauer über etwas, das niemals war." , heisst es am Ende des Films.
 

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