Freitag, 2. August 2019

Was noch alles?




… könnte ich mich langsam fragen. Und übe mich weiter in Gelassenheit.
Auch wenn eine scheinbar unendliche Aneinanderreihung von unerwünschten Gegebenheiten, mal größerer, mal kleinerer Natur , eine Herausforderung darstellen kann. 
So wie diese Reise.

Es begann schon damit, dass aus verschiedenerlei Gründen vor dem Antritt unserer so sehnlichst erwarteten,  " klimafreundlichen" Reise bis hoch in den Norden, nicht klar war, ob es überhaupt  losgehen konnte. Zwei Tage vor Abreise dann endlich grünes Licht und fünferlei Gepäck wurde freudig gepackt.
Hitzewelle in Deutschland , Bahnchaos inklusive...aber, wir waren gut vorbereitet und verlängerten die 21 stündige Bahnfahrt bereits im Voraus um 4 Stunden.
So gab es noch ein wenig spontane Pause mit Karussel und Getümmel auf dem Hamburger Dom.


Im nächtlichen Zug übten wir uns dann in unserer Anpassungsfähigkeit an die Sitzgelegenheiten.
Der Zug trug uns durch die Nacht, durchs dänische Land und über die See.
Falsche Bahncard dabei? Na gut, ausnahmsweise... meinte der Schaffner...so ein Glück!


Dank meines schnarchenden Sitznachbarn, kam ich in den Genuss eines wunderbaren Sonnenaufgangs. Und auch die Fahrt über das Meer war wunderschön. Schlafmangel nebensächlich.
Und Kopenhagen näherte sich bereits.

Dort war der Umstand, dass sich eines der Gepäckstücke fest in der Rolltreppe verfing, eine ganz wunderbare Fügung, denn wie sonst, wenn nicht von den Sicherheitsleuten des Bahnhofs hätten wir erfahren, dass der dänische Vermerk über unseren Zug auf der Tafel bedeutete, dass er nicht fährt?
Wir könnten aber den nach Malmö nehmen...in 2 Minuten, da unten auf dem Gleis...
Also runter gerast, den Schaffner ungeduldig werden lassen, viel Gepfeife, aber drin waren wir!
Welch ein Glück! Schon wieder! So viel Glück auf einer Reise.
Ein feines Geburtstagsgeschenk an mich.



Und tatsächlich kamen wir in Stockholm an. Das Taxometer des Taxis kletterte in ähnliche Rekord- Höhen, wie die Hitze in der schwedischen Hauptstadt, aber ohne dieses wären wir erst einmal verloren gewesen. Geschafft!
Fähre bekommen, Seefahrt genossen und in der Nacht ganz wunderbar geschlafen.







Meeres-Meditation -eine wunderbare Idee! Nicht nur wegen des Slogans einer Mitreisenden.



In Finnland angekommen! 
Sieht man, wie kalt es dort plötzlich war?
Die Hitze hatte sich gerade verabschiedet und dort, wo ich mich seither befinde, haben wir nun statt 30 °nur frische 13°...aber das stört keinen großen Geist. Ebenso wenig, dass meine Kamera sich verabschiedet hat. 
Kaputt.  
Nun ja...da ich kein smartes Phon besitze, gibt es nun halt keine Bilder mehr.
Ich kann ja welche malen...vielleicht.

Und auf meiner Fahne steht geschrieben: Und weiter geht's, jetzt erst recht.
Bis bald, Ihr Lieben!








Kommentare:

  1. Liebe Taija, wie schön, dass das Glück mit euch reiste und wie herrlich, dass wir mitreisen dürfen. Nun genieße das Glück oben im Norden bei frischen und weniger frischen Graden, am See, am Wasser, mit allem Ommm und Zen und lass es dir gut gehen! Liebe Grüße aus dem Süden! Susanne

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    1. Danke, liebe Susanne!Ich wünsche Dir ebenso einen schönen Sommer :-)

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  2. Ich könnte gerade einen ähnlichen Post verfassen ... Möge Dein neues Lebensjahr ein wunderbares werden! Alles Liebe von Margrit

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  3. Danke für deinen Reisebericht, es erinnert mich an eine Stelle der Pilgerreise entlang der Narmada (ein Fluß in Indien). Dort gibt es einen Streckenabschnitt, wo Räuber den Pilgern oft auch noch buchstäblich das letzte Kleidungsstück stehlen. Von da ab kann man nichts mehr verlieren! Ich hoffe, bei dir kommt es nicht so weit - in Finnland ist es wohl doch etwas kälter als in Indien ;-)

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