Freitag, 8. Juni 2018

Ansichten aus dem Lichtergarten





Vom Ausflug in den Lichtergarten brachte ich Ansichten auf Papier.
Denn von Orten, die ich liebe, verschicke ich zu gerne Grüße.


Mehr vom Lichtergarten *klick*
Bei Ghislana gibt es wieder naturdonnerstäglich Gesammeltes *klick*

Donnerstag, 17. Mai 2018

Film und Resonanz - Paterson


 Paterson aus Paterson fährt Bus. Und während er dies tut entstehen in seinen Gedanken Gedichte, geformt aus sehr feinen Beobachtungen seiner in geregelten Bahnen verlaufenden Woche. Aus dem was Alltag ist, aus dem was Leben ist. In der Mittagspause, immer am gleichen Ort, schreibt er in sein "Secret Notebook" und manchmal hat er auch Zuhause noch Zeit dafür. Mehr soll nicht verraten werden

Wie konnte ich anders, als mein Herz an diese Filmfigur zu verschenken.
Ein wunderbarer Jim Jarmusch Film.
Für alle, die im Leisen und Ruhigen viel zu entdecken vermögen. 

*



*




"Eine leere Seite bietet manchmal die meisten Möglichkeiten."...sagt sein Banknachbar am Ende.

Mehr aus der Kategorie Film und Resonanz gibt es hier 

Naturdonnerstag/ Morgens im Park


Morgens im Park, bei leichtem Nieselregen...




...als die Entenküken noch schliefen und das saftige, buntbetupfte Grün sich überall spiegelte...


 ...sorgte Herr Schwan für seine brütende Frau.


Und die Bilder wandern, *klick*, zu Ghislanas Donnerstagssammlung 

Donnerstag, 3. Mai 2018

Komorebi


... ist Japanisch und beschreibt das Sonnenlicht,
das durch die Blätter von Bäumen schimmert.



  Entdeckt, gesammelt und verschickt an Ghislanas Naturdonnerstag 
*klick*

 ... und ein Baumportrait dazu.


Sonntag, 29. April 2018

Durch die Wochen gewandert...



... bin ich. So gut es eben ging. Mit Farben im Gepäck und im Kopf.


Mit Forscherblick und Wurzeln prüfend.


Ursprungsfragen, Verbundenheitsgefühle genauso wie Rückzug.



Materienbetrachtungen ebenso wie Resonanzraum-Ahnung.


Bis in den Schlaf hinein von Farbe erfüllt.

So zeigte sich bei dieser Wanderung, dass es um eben dies alles geht und nicht um das Erreichen eines Zieles oder eines begehrten Platzes. 
Vielmehr geht es darum mein Leben zu leben.
In Farben, verwebt mit Raum und Zeit.

Donnerstag, 12. April 2018

12x12/ April 2018 - Erlesenes




Nachdem Zuhause Ruhe eingekehrt ist lese und übe ich "Die Rückkehr des Frühlings".


...begebe mich danach in die Stille um anschließend zu lesen, was ich den Tag über erinnern möchte.


" Vor allem muss ich sagen, dass ich, obwohl er ein wenig aus der Mode gekommen ist, den Begriff der Demut sehr liebe. Ich liebe die Demut ebenso sehr, wie ich die Bescheidenheit hasse.
Nicht zufällig ist ja das Wort Bescheidenheit oft von dem Adjektiv "falsch" begleitet.
Zusammen mit der Demut liebe ich auch die Geduld sehr.
Demut und Geduld sind, meiner Meinung nach, die beiden Hauptvorraussetzungen, um die Kunst des Schreibens ausüben zu können. Zu oft neigt man bei schöpferischen Tätigkeiten, und nicht nur dort, dazu, sich mit einem Stolz und einer Überheblichkeit aufzublähen, die ebenso sinnlos wie dumm sind. Stolz und Überheblichkeit, die Überzeugung , " ich habe alles verstanden und jetzt erlär´ich´s dir", sind die schlimmsten Feinde einer wahren Tätigkeit.
Um schreiben zu können und damit das Schreiben einen Sinn hat, muss man den Mut haben zu leiden, viel zu leiden und sich selbst auf den Grund zu gehen, man muss Demut  haben, immer wieder zu fragen, was tue ich hier, und jedesmal keine Antwort darauf wissen.
Man muss den Mut haben, sich nicht von der Macht erfassen zu lassen, sich niemals erhaben und besser als alle anderen zu fühlen, die um uns herum sind.
Man muss die Demut des Blicks bewahren."
...schreibt Susanna Tamaro auf Seite 40 ff.

Übertragbar auf die Meditationspraxis, übertragbar auf die Malerei, auf die Art durch den Tag zu gehen. Nur das viele "müssen" stört mich im Text....



" Du musst ein Bild mit der Seele sehen, bevor Du es mit den Augen erkennst."

...sagt Caspar David Friedrich im Buch "Vincents Sternennacht", Midas Collection, London 2016
Schon wieder ein Müssen...




Diesen Satz, wie dieses Tuch, nehme ich mit in die Arbeitsphase.






Das Kind, aus der Schule heimgekehrt übt sich im Slam-Dunking



Frühlingsfarbfreuden auf dem Mittagstisch, abgewandelt aus dem Buch "Vegane Glücksküche", also wieder etwas Erlesenes. So merke ich, wie mich Bücher durch den Tag begleiten. Selbst wenn man das Rezept auf Anhieb nicht wiedererkennt...am Ende mache ich dann doch was ich will ;-)


Tagwerkbetrachtung


Straßenweisheiten



Im Park auf "meinem" QiGong-Hügel gab es einen wunderbaren Weitblick.



Der heute duftende Kuchen *klick* (Tipp einer lieben Freundin)
wartet auf Morgen und nun geht es in den Abend hinein.

Gute Nacht und bis bald - nach meiner Blogpause. Es ist gerade so viel anderes zu tun. Ich komme wieder, zum lesen und schreiben,wenn es besser wird.

Mehr Bilder vom 12. bei vielen anderen gibt es hier.

Freitag, 30. März 2018

Frühlingsgruß



Ein kleiner Gruß.
Zu mehr, als diese Stadtimpressionen zu teilen, komme ich derzeit nicht...
Aber das wird auch wieder anders werden. Habt es fein da draußen!





Mittwoch, 14. März 2018

Liebe



Möge die Nahrung der Erde dein sein,
möge die Klarheit des Lichts dein sein,
möge die Flüssigkeit des Ozeans dein sein,
möge der Schutz der Ahnen dein sein.

Und möge ein sanfter
Wind diese Worte
der Liebe um dich schmiegen,
wie einen unsichtbaren Mantel,
der dein Leben behüten soll.

John O´Donoghue

Montag, 12. März 2018

12x12/ März 2018



*Die wunderbare Vollkommenheit von Regentropfen und die Seligkeiten gemeinsamer Wegstrecken*


* Lost-and-found im Geäst...*




* Mikrokosmos am Mauerwerk *


* Morgenstille zum Frühstück...leider ohne Blaubeeren- diese kommen auf die Einkaufsliste*


* Meditation*



* 2-Wochen-Viruswellen-Fragilität auf Papier*



* Der kleinste runde Geburtstag steht an. Das Kind und ich kaufen ein*



* Ganz ist er noch nicht weg, dieser ( blöde, blöde, blöde!) Infekt...also schleppen wir Obst = Vitamine nach Hause *




*"Kleinmenschleinfußbestrickung" für ein Freundebaby*







" Ich will der werden, der ich bin", hatte er einmal auf die entsprechende Frage eines Freundes seiner Mutter geantwortet. Das hatte ihm eine Kopfnuss seiner Mutter eingebracht. Trotzdem antwortete er das gleiche, als ihn Picco ein paar Monate darauf fragte, und der gab keine Kopfnuss, sondern wollte wissen, wie genau das gemeint war.
"Ich glaube, man ist schon jemand", sagte Jonas. " Jeder ist jemand, und besser als das kann er nicht werden. Er kann nichts anderes werden, und wenn er es doch wird, ist er nicht glücklich."

"Das größere Wunder" von Thomas Glavinic hat mich bereits nach den ersten Seiten in seinen Bann gezogen. Mal lesen, wie es weitergeht...



* So frage ich mich auf dem Papier wer ich bin ( und wer mir da entgegensieht) und wann dieses Sehen weniger Konzentration einfordert *


* Gute Nacht allerseits! *

Mehr 12x12 gibt's hier *klick*