Mittwoch, 31. Januar 2018

Januarfreuden/2018


Ohnehin wiederkehrendes Nachdenken über die Relativität von Zeitdimensionen und dann diese Leuchtschrift ( Maurizio Nannucci) im ägyptischen Museum. Wunderbar passend!


Die Jahreszahlen der Kunstwerke immer wieder höchst beeinduckend.


Das Neujahrsritual "Um welchen Wunsch darf ich mich selbst kümmern" mit Freundin J.




Ein besseres Gelingen innerer und äußerer Pausen. Lesezeiten. Stillezeiten.



Besuch der Beuys-Ausstellung im Lehnbachhaus und viele poetische Entdeckungen.


Die Poesie von Abendfenstern...






Wunderbarste Schnipsel- Schachtel-Post von Mirjam!Lest hier :*klick*



Von Susanne eine wunderschöne Resonanzkarte.



Gestaltungsfreiräume



Freundin- Kunst.


 Urbane Liebeserklärungen.

Sonntag, 28. Januar 2018

Salutogenese mit Beuys XII - Commuovere oder Weine bei Kinofilmen



Weine bei Kinofilmen, schreibt Beuys.

Commuovere, (Verb,italienisch)  nennt man diese Befindlichkeit in italienisch.
Commuovere bedeutet vollkommen ergriffen zu sein,
zum Beispiel von der Geschichte in einem Film.

Es gibt einige Filme bei denen ich, auch beim wiederholten Sehen, einen erhöhten Taschentuchverbrauch habe...in dieser Kategorie werde ich Euch, ähnlich meiner früheren Kategorie "Film und Resonanz" , in Form eines oder mehrerer Bilder, Zeichnungen einen solchen Film vorstellen. Ohne ihn zu bewerten, ohne zu interpretieren, ohne viel zu schreiben oder vom Inhalt zu erzählen.

Dieses Mal "Good Will Hunting".

Mein Projekt Salutogenese mit Beuys findet ihr hier *klick*


Dienstag, 23. Januar 2018

Vorsätzliche Schnipselei



Die Kiste befindet sich zwar im Winterschlafmodus. Es ist einfach zu nasskalt draußen.
Geschnipselt wird dennoch immer wieder, immer weiter. 

Poesiekiste *klick*

Montag, 22. Januar 2018

Alt und Neu


Vor ein paar Tagen kam diese Post und ich fing an zu überlegen...was könnte aus den Fotos werden....dann fielen mir Susannes Monatsthema und meine Dose Fotokopierpaste ein.



 Fotografie ausgewählt, fotokopiert und auf der Kopie die Paste aufgetragen ...



...beim trocknen zugesehen...


... Ergebnisse freigerubbelt...


...nochmal bestrichen, getrocknet und gefreut...


*...an die alte Nähmaschine gesetzt. Und fertig ist "Alt und neu"!
Mehr zum Thema gibt es auf der Linksammlung bei "Nahtlust".

Sonntag, 21. Januar 2018

Salutogenese mit Beuys XI -Verweigere verantwortlich zu sein...



Tue es aus Liebe. 


" In unserer Gesellschaft haben wir das Gefühl frei zu sein. Keiner sagt uns, wie wir leben müssen, ob und wen wir heiraten müssen, was wir glauben sollen. Und doch sagen die meisten Menschen bei fast allem, was sie tun: "Ich muss" ."

( Hartmut Rosa in einem Interview der GeoCompact Nr.40, S. 44)

Gegen welches "Muss" entscheidet Ihr Euch?
Vielleicht lohnt sich eine Inventur im Sprachgebrauch?
Schmälern sich die "Müsse" wirklich, wenn man sie durch "Ich will" ersetzt?

Fragen über Fragen...

Mehr Salutogenese mit Beuys hier: 

Samstag, 20. Januar 2018

Poesie auf Stein



*Klick*




" Auf den Flügeln der Zeit
fliegt die Traurigkeit dahin."

( Jean de La Fontaine)


Nimmst Du Dir Zeit? Auch zum Traurigsein?

Freitag, 19. Januar 2018

Umgebungsverschönerungsmaßnahme



Bunt auf Trostlos. Zur Verschönerung verklebt.Und...weil wir nicht alles für uns behalten können.
Möge es den ein und die andere erfreuen.


Donnerstag, 18. Januar 2018

Post aus Frankreich!


Reich beschenkt wurde ich.

Mit alten Fotografien, vom Dachboden des Häuschens in
der Pariser Peripherie. Von einer meiner Liebsten.
Des photos des amies de la Mamie...
Unbekannte Gesichter, auch für die Finderin.
So wurde ich gefragt, ob ich sie möchte...Ja, so gerne, ich will!
Die mit einer visuellen Entdeckerlust ausgestattete Lebenserforscherin in mir freut sich.

Nun überlege ich warum.



Für kleine Zeitreisen.
Zum Zeichnen und malen.
Für Geschichten, die es niemals gab.
Für Ahnung und Vorstellung.
Zum Zeichnen.

Habt Ihr Ideen? Was macht Ihr mit alten Fotos?

Merci, ma très chère N., pour une enveloppe pleine d´inspiration! Quel trésor!



Mittwoch, 17. Januar 2018

Vorsätzliches :Jahresfeste und Rituale


Dieses Jahr werde ich in unserem Zuhause, in jeder Jahreszeit, einem Brauch Raum und Zeit  geben.
Denn Rituale und Feste braucht es. So braucht es zwar nicht wirklich einen Grund zum Miteinandersein und Einladen, aber einen solchen zu haben und sich vorzufreuen ist doch schön...dachte ich mir. Und werde sehen, wie sich diese Tage gestalten lassen, denn keiner von ihnen ist ein Wochenende. Das macht es vielleicht etwas kleiner.
Ich habe sie sorgfältig eingetragen. Im Kalender. Und bin nun selbst gespannt, auf:

* Frühlingsanfang am 20.März *
* Juhannus / Johannistag und Mittsommernacht am 21. Juni *



* Weltkindertag am 20.September *
* Kartoffel-Fest im Oktober*

Und wer weiß? Vielleicht gesellen sich noch einige weitere Feste dazu.



Außerdem gibt es ein neues Ritual.
Zwei Freundinnen und drei Kinder, die sich alle viel öfter sehen möchten. "Monatsessen" sind ausgemacht. Zwölfmal dieses Jahr- wenn wir es immer schaffen. Wer besucht, bringt Brot und Nachspeise. Wer einlädt, kocht. Jeden Monat einmal. Oh, wie wir uns freuen, auf das Essen, Erzählen und Spielen so lange in den Abend hinein, wie wir mögen- denn "etwas später, etwas länger" gehört für mich dazu, zum schönen Leben.

"Sobald Aja am Morgen über die Felder lief, auf ihrem Kopf eine Krone aus rotem Papier, die sie neben ihrem Kissen gefunden hatte, legte Évi schon Decken ins Gras, stellte Blechbüchsen auf und hängte Zuckerstangen mit Bindfäden an eine Leine, die sie zwischen den Bäumen durch den Garten gespannt hatte. In zwei Blechwannen, die sie aus dem Verschlag hinter den Hühnern holte, goss sie kaltes Wasser, das bis Mittag warm genug war und in das wir bis zum Abend springen durften."

( Zsuzsa Bánk, Die hellen Tage, Fischer Verlag 2013, S.26)

" Ich blieb über Nacht bei Aja, Évi hängte Lichter in den Baum und ließ uns unter Ästen im großen Tuch schaukeln und wenig später einschlafen, während sie im Schein einer Kerze ihre Fußnägel lackierte, als gebe es keine bessere Zeit dafür. Sie ließ alles stehen, bis sie am Morgen aufstand, Butterbrote für uns strich und hinausging, sich an den Birnbaum lehnte und ihren Blick ein letztes Mal wandern ließ."

( Zsuzsa Bánk, Die hellen Tage, Fischer Verlag 2013, S.27)



Dienstag, 16. Januar 2018

Ein Moment sind drei Augenblicke (6)- Gehen-Innehalten-Gehen





" Gehen- innehalten-gehen: Das ist die ideale Seinsweise"

"An den Orten, zu denen ich gefahren wurde, bin ich nie gewesen. Nur im Gehen öffnen sich die Räume und tanzen die Zwischenräume! Nur im Gehen drehe ich mich mit den Äpfeln im Baum. Nur der Gehende erfährt die Ballen an seinen Füßen. Nur der Geher spürt einen Zug durch den Körper. Nur der Geher erfasst den hohen Baum im Ohr- die Stille! Nur der Geher holt sich ein und kommt zu sich. Nur was der Geher denkt, gilt."

(Beide Zitate von Peter Handke)
( Karlheinz A. Geißler, Zeit verweile doch/ Lebensformen gegen die Hast, Herder Spektrum,S. 252 u. 255)



"Ein Moment sind drei Augenblicke", stellte das Kind einmal fest. 
So kam es zu dieser Kategorie.

A moment consists of three instants as the child once wisely said.
And so this category was born.

Freitag, 12. Januar 2018

12x12/Januar 2018



 Als der gestrige Tag uhrengemäß ( manchmal werde ich aus dem Schreibprogramm und seinen Macken nicht schlau...Anm.d.Verfasserin ) endete und der heutige begann, war ich noch auf ungewohnt belletristischen Spaziergängen in Frankreich unterwegs. Hach, war das schön!



* Zwischen Morgenmeditation und Teegenuss las ich aus Mirjams Kleinod folgendes Zitat:

" Genüßlich nahm er einen großen Schluck und spürte die warme, belebende Wirkung des Kaffees. Er würde in Zukunft keine "freie" oder irgendeine anders spezifizierte Zeit haben. Für Herrn Jensen gab es nur noch Zeit, und er würde gelassen abwarten, was die ihm brachte. Jetzt gerade trank er eine Tasse Kaffee, und das war gut so."

( Jakob Heine, Herr Jensen steigt aus)

...ganz passend zu meinem Vorsatz. Dieser will mich durch den Tag begleiten. ein Tag, der auf der Uhr genauso viele Stunden zur Verfügung stellt wie alle anderen auch.



* Heute ist es mir möglich den Vormittag zu gestalten. Ich praktiziere Arbeit-Pause-Arbeit-Pause. Pausen , die wirklich Pausen sind...

"Reduktion von Leben auf eine pausenlose Zeit ist ein Verlust an Lebensqualität und an Sinn."
(Karlheinz Geißler, Zeitforscher, Quelle )



* 10er Serie, grafische Darstellung, mit geschlossenen Augen. Einstieg ins kreative Tagwerk.*



* Serielles Arbeiten mit Farbrhythmen *



* Das von der Schule zurückgekehrte Kind und sein Onkel auf Besuch pausieren ebenso.*



* Ich höre... über Finnland...Licht und Dunkelheit...klick...*



* Nachmittags nutzte ich die Lehnbach-Jahreskarte für eine kleine Forschungsreise*






* So meinte er das ? (*klick*)...*



* Auf der Heimfahrt gemocht: Blumen vor Beton *



* Und diesen Streifenwagen *

Habt alle einen schönen 12. Januar! Zur Sammlung geht es hier...