"Ein Moment sind drei Augenblicke", stellte das Kind einmal fest.
So kam es zu dieser Kategorie: *klick*.
Bei der Suche nach den richtigen Sorten
stieß ich unter anderem auf die ›Ghislaine de Féligonde‹, die inzwischen
an meiner Weinlaube wächst. (…) Der
Legende nach verdankt sie ihren Namen einer jungen Frau, die ihren
schwer verwundeten Mann so sehr liebte, dass sie den Mut aufbrachte, ihn
unter Lebensgefahr zwischen den feindlichen Fronten herauszuholen. Ob
diese Geschichte nun stimmt oder nicht, sicher ist, dass der Züchter
Turbat dies Rose 1916 auf der Rosenschau in Bagatelle vorstellte. Für
mich hat die Tatsache, dass es Menschen gibt, die sich mitten in einem
Weltkrieg mit Leib und Seele der Rosenzucht hingeben, die dem Wüten der
Waffen einen Duft und dem Irrsinn der Macht eine Farbe entgegenhalten,
etwas zutiefst Ermutigendes. Solange Menschen Rosen züchten, muss man
die Hoffnung auf eine bessere Welt nicht aufgeben.
(Doris Bewernitz: Wo
die Seele aufblüht.)
Ganz gespannt war ich, was aus den Miniaturen wurde, die ich zu Mirjams Adventskalender in der Streichholzschachtel beitragen durfte. Und die Freude beim Öffnen war groß! So liebevoll in eine Miniatursammelmappe gelegt, mit obigem und unterem Zitat versehen.
Danke, liebe Mirjam!
Und auch für mich gilt...solange ich malen kann, ist noch genug Hoffnung da.
Und
wir bildenden Künstler sind im Gegensatz zu den Komponisten oder
Schriftstellern ein bisschen im Nachteil, denn wir müssen uns
tatsächlich von unserem Kunstwerk trennen, wenn wir es verkaufen. Aber
ganz abgesehen davon kann ich es natürlich verstehen, dass jemand Kunst
besitzen möchte. Denn ein gutes Kunstwerk gibt Energie ab. Der Sammler
kauft also so etwas wie einen Generator, den er in seine Wohnung stellen
kann. (Mary Bauermeister in: FROH! #7)