Sonntag, 12. November 2017

12x12/ November 2017



Novemberwettermorgen. 
Augen schließen, Regen lauschen. Ein so wunderbares Geräusch.





Im noch stillen Wohnzimmer Freude über das sonntagmorgendliche Radioprogramm.
"Lebenselixier Bewegung". Ich lausche immernoch.


"Es geht darum, etwas Auszuprobieren. Dabei ist es nicht wichtig, ob es gelingt oder nicht. Es geht darum, alles im Bewusstsein des Übens zu tun, um zur Haltung der Selbstliebe zurückzufinden. Sich zum Beispiel auch darin zu üben, mit liebender Haltung unangenehmen Begegnungen gegenüberzutreten. Nicht aus einem Muss heraus, sondern freiwillig.  So kann man die Freundschaft und Liebe zu sich selbst wiederentdecken. Zum Wohlbefinden mit sich und anderen, gehört die innere Balance. Sie gewinnt man am leichtesten in der Stille und im Innehalten zurück, die man für sich zum Reflektieren nutzt. Vielleicht ist dieser Weg nicht einfach, aber er hält uns in Bewegung und unseren Körper, unsere Seele und unseren Geist lebendig. ( Bayern 2 , Lebenselixier Bewegung am 12.11.17*klick*)




... und stricke...


Das Kind genießt ebenso.



Und baut. In Novembergrau.





Morgens bereits an mittags denkend. In diesem Hause braucht es für einfache Gerichte zweierlei Teig. Der darf erst einmal auf der Heizung ruhen.



Gegen Mittag dann zweierlei Gerichte zubereitet.
Die Schönheit des Krauts bewundert.
Beim Kraut schneiden nur Kraut geschnitten.
Ich übe...*klick*

Es duftet nach Kraut, Fenchel, Curry...hmmm...
Und dann noch nach kindgewünschter Pizza.



Meine tägliche Übung:
Eine kleine und sehr schnelle Serie unzensierten Zeichnens.
Dann noch etwas Arbeit an einem Projekt. Die Familie lässt mir den Raum.



Draußen toben Herbststürme und rütteln an den Ziegeln.
Ich lausche...außer dem Wind auch noch den Briefen von Marthá und Johanna.

" Der Herbst hat uns ohne Ankündigung überfallen. Schickt mich mit Mütze und Handschuhen
ins Tal. Durch fade Nebel. Die ich selbst verscheuche. Mein alter treuer Sehnsuchtsort aus
Schindeln klopft an. Mein Herbstbild, Winterbild."

(Zsusza Bánk, "Schlafen werden wir später", S.Fischer , Frankfurt 2017, S.347)






Hier hagelt es mittlerweile beeindruckend laut. Alle lauschen wir.


Das Kind hört sich vinylknisterndes Grips-Theater ( *klick* ) an und malt.
Denn bald wollen wir einladen, zum Adventssüß, zum Neujahrssüß. Zu Licht und Kuchen.
Zeit wird es...und hier ist es schon wieder dunkel.



Zum Ausklang  eines unaufgeregten Novembersonntags gibt es jetzt noch eine kleine kreative Abendrunde. An Ideen und Vorhaben mangelt es nicht.
Gute Nacht da draußen!

Hier *klick* könnt ihr sehen, was viele andere heute gelebt haben.






Kommentare:

  1. ausser malen...die strick-zeit ist da...damit die finger warm bleiben...

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  2. schöner sonntag bei dir ! wirklich nur im moment sein, ein schönes ziel das man unbewusst von kleinauf macht und dann verlernt aber gut das es oft von alleine oder bewusst wiederkommt. hier hat der sturm einige sehr schöne rote blätter an den fenster geklebt und betrachte jetzt bewusst mit zufriedenheit diese kunst von der natur am sonntagabend
    liebe grüsse

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  3. Es war mir ein Vergnügen Euch durch den Novembertag zu begleiten, liebe Taija! Ich habe mich warm und behütet gefühlt - trotz dem Unbillen draußen. Herzlichst, Nicole

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  4. Zweierlei Teig - hört sich märchenhaft an, wie aus dem starkfarbenen Himmelswald am Postende gefallen.
    Eine gute neue Woche!
    Astrid

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  5. Ah, bei Euch auch Teig auf der Heizung. So bunt, unaufgeregt und heiter. Ein feiner Sonntag im nassen November.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  6. Genussvoll, bereichernd und erfüllend. Und mit so vielen schönen Vor-Haben und -Freuden gewürzt. Das hört sich und sieht sich nach einem Sonntag an, wie er sein soll. Kraftsammeln.
    Lieben Lisagruß!

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  7. Ein Novembersonntag von den guten, besten, ganz bestimmt. Lieben Gruß Ghislana

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  8. ein ruhiger und doch lebendiger tag voller schöner dinge und mit lieben menschen. gut so!!
    liebe grüße
    mano

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