Mittwoch, 6. April 2016

Unpünktliches Monatsmotto April/16




Nun hat es etwas gedauert und zunächst dachte ich gar, dass es diesen Monat kein Motto geben wird.
Denn einen Ersatz (*klick*) für mein verschwundenes Schaukästchen, einer der mein Herz hüpfen lässt oder den ich dazu bringen könnte, habe ich noch nicht entdeckt.

Gestern jedoch hab ich es dann gefunden! 

Ich möchte lernen ein Märchen zu erzählen.Nicht einfach nur zu erzählen, sondern das Märchen mit Lebendigkeit füllen, so dass ihm gerne gelauscht wird.

Es ist eine Gabe in Worten und Gesten gut erzählen zu können. Diese Gabe habe ich nicht unbedingt, ich bin teils zu hektisch, zu vergesslich oder einfach nur zu streng und unsicher mit mir selbst.
Doch selbst wenn dem wirklich so sei, üben und es ein wenig lernen kann ich ja.

Vielleicht lag es an diesem kurzen Radiobeitrag (*klick*) ,
oder an Gedanken wie diesen (*klick*) ,
Vielleicht auch an dieser Sendung (*klick*),
 und nicht zuletzt an diesem Zitat von Christian Morgenstern, das mich in meiner Arbeit mit Familien schon eine Weile begleitet:

"Man wird wieder aus Himmel und Sternen Bilder machen und Spinnweben alter Märchen auf offene Wunden legen”

Weitere Monatsmotti findet ihr bei  Wert-Voll 
 Und wie es diesen Monat mit dem Motto weiterging könnt ihr unter dem Label Monatsmotto finden.
 

 Und noch ein kleiner Nachtrag: Weil Synchronizität soviel Freude macht, habe ich gerade im Gebrauchtwarenhaus um die Ecke Janoschs Grimms Märchen entdeckt....um erst mal die Zeichnungen, schwarz-weiss-etwas-gold sehr mögend anzusehen und dann mit geschlossenen Augen herauszufinden was ich von Herrn Janosch lernen könnte....



Kommentare:

  1. Was für ein schönes Motto... Ich lese lieber (und viel....) vor, aber als ich einmal zu einem Kräutertag mein Buch vergessen hatte, musste ich erzählen, seitdem fällt es mir leichter. Danke auch für die berührenden Links, die Sendung mit Geseko v. Lüpke höre ich mir heute Abend an. Lieben Gruß Ghislana

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    1. Viel Inspiration beim Hören!
      Liebe Grüße, Taija

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  2. Sehr ansprechend, dein Monatsmotto...meine Mutter konnte und kann toll erzählen und vorlesen (mit verschiedenen Stimmen irgendwie) - das habe ich schon als Kind geliebt.
    Annette

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    1. Das mit der Intonation und den verschiedenen Stimmen habe ich mir für den Anfang schon mal vorgenommen...wie schön, dass Du so toll vorgelesen bekommen hast.Liebe Grüße!

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  3. Oh, wie schön, dass ich deinen Blog nun dank deines Kommentars bei mir entdeckt habe. Hab vielen lieben Dank für diesen ersten Schritt :-) Ich bin schon ganz verzückt von den Häuserbildern und vor allem von diesem wunderschönen Zitat und dem Vorhaben von dir. Erzählen ist etwas so wichtiges! Und ich denke, wir alle nehmen uns viel zu wenig Zeit dafür, richtig gut zu erzählen. Dabei ist das Akustische ja wirklich das erste, das der Mensch wahr nimmt. Ich habe mal gelesen, dass es sogar auch heute noch Kurse zum Geschichtenerzähler gibt. bislang habe ich da leider noch nicht mitgemacht, aber große Lust hätte ich dazu. Also nur hinein, in die vielen schönen und neuen Märchen und Geschichten! Und danke nochmals für den ersten Schritt von dir. Ich bin angetan...
    Lg. Susanne

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    1. Das freut mich sehr! Herzlich Willkommen :). Liebe Grüße, Taija

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  4. Meine Schwiegermuter hat eine Ausbildung zur Märchenerzählerin gemacht. Meine Mädels hängen an ihren Lippen, wenn sie erzählt. Ich finde das wirklich beeindrucken und hoffe, du kommst da in der kommenden Zeit für dich weiter!
    Liebe Grüße,
    Sonja

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    1. Eine Märchenerzählerin-Oma, welch ein Glück für Deine Mädels!

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