Donnerstag, 2. März 2017

Monatsmotto XXL: Salutogenese mit Joseph Beuys


"Lass Dich fallen. Lerne Schlangen zu beobachten. Pflanze unmögliche Gärten.
Lade jemand Gefährlichen zum Tee ein.
Mache kleine Zeichen,die "Ja" sagen und verteile sie überall in Deinem Haus.
Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit.Freue Dich auf Träume.
Weine bei Kinofilmen.
Schaukel so hoch Du kannst mit einer Schaukel bei Mondlicht. 
Pflege verschiedene Stimmungen.Verweigere "verantwortlich zu sein".
Tu es aus Liebe.
Mach eine Menge Nickerchen.
Gib Geld weiter.Mach es jetzt. Das Geld wird folgen.
Glaube an Zauberei.Lache eine Menge.
Bade im Mondlicht.Träume wilde, phantasievolle Träume.
Zeichne auf die Wände.
Lies jeden Tag.
Stell Dir vor,Du wärst verzaubert.
Kicher mit Kindern. Höre alten Leuten zu.
Öffne Dich. Tauche ein. Sei frei.
Preise Dich selbst. Lass die Angst fallen.
Spiele mit allem. Unterhalte das Kind in Dir. Du bist unschuldig.
Baue eine Burg aus Decken. Werde naß.  Umarme Bäume.
Schreibe Liebesbriefe. "

Joseph Beuys "Jeder Mensch ist ein Künstler"

Der eigentliche Plan für dieses Jahr war die erneute Gestaltung eines verwaisten Kaugummiautomatenrahmens. Siehe hier *klick*. Zu schade,dass dieser abmontiert wurde, wie sein Vorgänger bereits. Also wollte eine neue Idee her. Passend zu meinen nicht weiter ausgeführten Lebens- und Seelenturbulenzen dieser Monate,habe ich mich für Herrn Beuys entschieden. Aus vielerlei Gründen, aber zunächst einmal wegen seiner Anleitung zur Salutogenese. Denn so will ich seine Werke derzeit verstehen.
Als Inspiration,als Aufruf zum Eigensinn und zum Tätigwerden, als radikaler Weg um zu einer absoluten Kohärenz in Lebensdingen zu gelangen.

Herzlich Willkommen also zum Salutogeneseprogramm inspiriert von J. Beuys! Ich werde die oben genannten Aufgaben über die nächsten Monate hier mit Euch teilen und Euch zur Nachahmung einladen. Zu finden in der Kategorie "Salutogenese mit Joseph Beuys". 

Sonja sammelt Monatsmotti auf ihrer Seite und ich schließe mich mit diesem für viele nächste Monate an. 

Mittwoch, 1. März 2017

Kunst und Resonanz: Wenn die Seele mitschwingt...


Dieser Film. Unzählige Male gesehen.
Per Kirkeby.
Dann das Malen in abstrakter Resonanz.
 Immer wieder.
Man könnte sagen, eine Liebeserklärung...aber Liebe ist ja ein großes Wort....


























Kunst und Resonanz. Kunstwerke die in mir nachklingen, etwas auslösen, mich berührt oder irritiert haben und dies immer noch tun. Die sich dann verformen und mir in meinem Tun wieder begegnen.

*klick*

Donnerstag, 23. Februar 2017

Stadt und Resonanz: Wie es sich verhält...


























... mit dem Sehen und dem Herzen.

Mit dem Rhythmus und den Irritationen.
Den Schreckgespinsten.
Dem Trotz.



Soll man nun mit dem Herzen sehen? Oder doch lieber fühlen?
Wieviel gesehene Gedanken passen da rein?
Und was, wenn sie das Gefühl ungesehen machen?
Was wiegt es dann, das Herz? Was sagt es dann?


Fragen über Fragen...Stadt und Resonanz heute in München.


Samstag, 11. Februar 2017

Im Garten der Großmutter


Es sind die Bilder unserer Erinnerung,
die uns mit unseren verlorenen Schätzen verbinden, aber es ist der
Verlust, der den Bildern die Gestalt gibt,
die Blumen sammelt, die Girlande
knüpft.

(Colette, Mein Elternhaus) 

(*klick*) 

Es besteht noch akuter Lebenserforschungsbedarf. Dazu ist es da, dieses Leben.

Seid alle herzlich gegrüßt, auch wenn es hier gerade etwas "stiller" ist als sonst.